Die Nachhaltigkeitsinitiative "Acqua di Parma Futura" macht die Schönheit Italiens auch für zukünftige Generationen erlebbar

„Acqua di Parma Futura“ – Kunst und Kultur als Unternehmensaufgabe

Elena Bock
Elena Bock

Intro

Luis Vuitton, Moët et Chandon, Givenchy, Bulgari: Mit den Rechten an über 70 Luxusmarken zählt der französische Konzern LVMH zum weltweiten Marktführer der Luxusindustrie. Ein Branchenriese mit Verantwortungsbewusstsein: Zuletzt machte LVMH positive Schlagzeilen, indem er als einer der ersten Kosmetikhersteller die Produktion auf Handdesinfektionsmittel umstellen ließ. Mit „Acqua di Parma Futura“ macht nun auch das zur LVMH-Gruppe gehörende Maison Acqua di Parma Umwelt- und Gesellschaftsthemen zur Unternehmensaufgabe. Im Zentrum des Nachhaltigkeitsprogramms: Die Kunst und Kultur Italiens.

Die Produkte von Acqua di Parma konservieren die Lebensfreude Italiens | Foto: Acqua di Parma

Nun gilt es, die Kultur das "dolce vita" Italiens zu schützen | Foto: Acqua di Parma

Textblock #1

Italienische Lebensfreude für heute und morgen

Das Traditionshaus Acqua di Parma steht für das Dolce Vita, die einmalige Lebensfreude des sonnigen Italiens. Die tiefe Verbundenheit zur handwerklichen Tradition und den natürlichen Ressourcen italienischer Landschaften sind tief mit der DNA des Unternehmens verwoben. Durch das Nachhaltigkeitsprogramm „Acqua di Parma Futura“ erhält dieser Verbundenheit nun ein strategisches Format. Mit dem Ziel, Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftlich Stellung zu beziehen, steht dabei die Sicherung von Italiens Zukunft im Mittelpunkt: „Futura ist der Weg, auf dem wir in der heutigen Zeit unserer besonderen Achtsamkeit und Sorge für das, was den italienischen Lebensstil einzigartig macht, Ausdruck verleihen. Futura ist das Instrument und das Versprechen, dass wir das, was Italien einzigartig und besonders macht, bewahren und an künftige Generationen weitergeben wollen.“ beschreibt Laura Burdese, CEO und Vorstandsvorsitzende von Acqua di Parma, den Kern des Programms.

Acqua di Parma Futura stößt Veränderungen an. Vom Zulieferer...

... bis in die Boutique! | Foto: Acqua di Parma

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Vom Produkt bis zum Gemeinwohl

Wie lässt sich jedoch die Zukunft, der Charakter eines Landes, in ein unternehmerisches Ziel übersetzen? Die Vision von Acqua di Parma Futura hat hierfür fünf Kernbereiche definiert: Produkte, Menschen, Klima, Prozesse und Gemeinwesen. Das greifbarste Zeugnis der Beziehung des Unternehmens zur italienischen Kultur sind hierbei die Produkte der Marke:  Zu den ersten Ergebnissen der Bemühungen zählen hier abschraubbare Pumpzerstäuber, die eine effizientere Entsorgung ermöglichen und die Einführung von 100% recyceltem Kunststoff. In diesem Zusammenhang spielt auch die enge Zusammenarbeit mit den Partner*innen des Unternehmens eine große Rolle, die die Aufrechterhaltung transparenter und kontrollierter Lieferketten ermöglicht. Bis Ende 2020 soll die Durchführung von Audits bei 60% der Vorzugslieferanten hierbei die erweiterten umwelt- und sozialpolitischen Ziele des Unternehmens untermauern.

Textblock #3

Befasst man sich mit der Zukunft und dem kulturellen Erhalt unseres Planeten kommt man um die Klimathematik nicht herum. Aus diesem Grund ist auch eine schrittweise Reduzierung der unternehmensweiten CO2-Emissionen und eine bewusste Steuerung der Umweltauswirkungen ein wichtiger Teil von „Acqua di Parma Futura“. Produktauslieferungen per Fahrrad, effiziente LED-Beleuchtungssysteme, Messgeräte zur Überwachung des Energieverbrauchs und eine bewusste Ausrichtung der entsprechenden Verhaltensmuster zählt hier zu ersten prozessualen Veränderungen.

In Bildungsinitiativen wird der Fortbestand der italienischen Handwerkskunst angestrebt | Foto: Acqua di Parma

Textblock #3

Doch, so relevant sie auch sein mögen, die Initiativen zu Klima- und Umweltschutz sind auf dem Weg zum Erhalt von Italiens Kultur nur ein Teilaspekt. Es sind auch gesellschaftliche und soziokulturelle Aspekte, die den Charakter des Landes einzigartig machen. Die Förderung des Gemeinwesens und der Wille der Maison Acqua di Parma, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, stellen somit eine letzte wichtige Säule der Futura dar. Diese äußert sich in Teilnahmen an Organisationen wie MOVEMEN und LILT (italienisches Bündnis zur Krebsbekämpfung) und Spenden an Dynamo Camp (ein Projekt für therapeutische Freizeiten und Workshops). Doch auch der Fortbestand traditioneller Handwerkskunst und italienischer Savoir-faire werden in Bildungsinitiativen wie der Diadema-Akademie (hier wird eine neue Generation Barbiere ausgebildet) oder der Unterstützung der Fakultät für Landwirtschaft der Università Mediterranea aufgegriffen.

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Acqua di Parma Futura und LVMH Life

Durch die beschriebenen Initiativen in den fünf Kernbereiche steckt Acqua di Parma Futura klare Ziele für Management, Planung und Produktion. Das Ergebnis bildet eine Art „unternehmerischer Leitfaden“ für die Entwicklung effizienter und verantwortungsbewusster Strategien, die den Erhalt von Italiens Kultur anstreben. Diese Integration von Umweltanforderungen in Managementprozesse, das sogenannte Umweltmanagement, ist das Herzstück der 2012 lancierten Initiative LVMH Life, die sich der Förderung innovativer Praktiken in den verschiedenen Häusern des Konzerns verschrieben hat. Konzipiert auf Basis der 17 Zielen nachhaltiger Entwicklung, die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden, ist auch das Programm Acqua di Parma Futura Teil der Initiative LVMH Life.

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