Prag, die "Goldene Stadt" an der Moldau, ein Magnet für Touristen und Investoren I Foto: Polina Podlesnaya, unsplash

Prag: Wohnimmobilienpreise auf konstant hohem Niveau

Stefanie Walker-Behrens
Stefanie Walker-Behrens

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Mit über 1,3 Millionen Einwohnern ist Prag die bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik und durch seine zahllosen historischen Bauten und Sehenswürdigkeiten seit jeher ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Aber nicht nur Touristen werden von der attraktiven Stadt angezogen, sondern auch immer mehr Investoren und private Käufer.

 

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„Hier trifft ein begrenztes Angebot auf eine hohe Nachfrage. Die Kaufpreise haben sich in den letzten Jahren auf solidem Niveau eingependelt“, sagt Andreas von Schlik, Geschäftsführer von Engel & Völkers Prag.
Käufer schätzen besonders Bezirke mit historischen Gebäuden und prestigeträchtigen Villen. Neben einem Balkon, einem gepflegten Garten, ist eine gute Verkehrsanbindung ein wichtiges Kaufkriterium. In Premiumlagen erzielten exklusive Eigentumswohnungen 2018 Spitzenquadratmeterpreise von bis zu 400.000 Tschechischen Kronen (15.500 Euro). Im selben Zeitraum lagen die Kaufpreise für erstklassige Villen bei 300 Millionen Tschechischen Kronen (11,6 Millionen Euro).

Der Kaufpreis für diese luxuriöse Villa in Prag liegt bei umgerechnet zwei Millionen Euro | Foto: Engel & Völkers Prag

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Besonders die Aussicht auf eine sichere Kapitalinvestition und eine gute Rendite beim Wiederverkauf zieht sowohl nationale als auch internationale Käufer nach Prag. Einheimische Suchkunden dominieren aktuell mit 70 Prozent den Markt. Danach folgen Interessenten aus Russland, Italien, Deutschland, der Slowakei und Frankreich.

Ausblick: Preissteigerungen erwartet

Engel & Völkers rechnet auch in den nächsten Monaten mit einer positiven Entwicklung des Immobilienmarkts. „Bei privaten Käufern und Kapitalanlegern gehen wir weiterhin von einer hohen Nachfrage nach Wohnimmobilien in Prag aus. Somit erwarten wir bei Eigentumswohnungen sowie bei Einfamilienhäusern stabile Preissteigerungen“, sagt Andreas von Schlik.

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