Brüssel ist eine Stadt mit großartiger Architektur I Foto: Yeo Kee, unsplash

BANAD 2020 – Ein Festival für Brüssels Architekturerbe

Elena Bock
Elena Bock

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Vom 14.-29. März 2020 wird Brüssel zum vierten Mal in Folge zum Gastgeber des einzigartigen BANAD Architekturfestival. Der Name BANAD - Brussels Art Nouveau & Art Deco - beschreibt dabei bereits treffend den Kern des einzigartigen Festival-Konzepts: Die zwei prägendsten Architekturbewegungen der Brüsseler Stadtgeschichte, Jugendstil und Art Deco, in den Mittelpunkt zu rücken, und im wahrsten Sinne des Wortes die Türen zu Brüssels Architekturerbe zu öffnen.

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Verzierte Fassaden, prunkvolle Straßenzüge, beeindruckende Häuserzeilen – die wahre Schönheit eines Stadtbildes eröffnet sich Architekturliebhabern häufig erst bei einem Blick nach oben. Häufig ist dieser begleitet von dem Wunsch dabei auch einmal hinter die Fronten der architektonischen Meisterwerke zu linsen. Das Brüsseler Architekturfestival BANAD lässt diesen Wunsch auch dieses Jahr für seine Besucher Realität werden. Bei den exklusiven Führungen durch die Innenräume von Jugendstil- und Art-Déco-Gebäuden der belgischen Hauptstadt, werden die beiden prägenden Stilrichtungen beleuchtet und für die Besucher erlebbar gemacht. Das Besondere: Viele der Gebäude sind normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich! Die Festivalteilnehmer erwartet somit eine einzigartige Entdeckungstour durch die versteckten Schätze hinter Brüssels Häuserfronten – begleitet von einem bunten Programm, das unter anderem geführte Spaziergänge, Fahrrad- und Bustouren, Konzerte, Konferenzen, Shows, Aktivitäten für Familien und eine Antiquitätenmesse umfasst.

Eine luxuriöse Innenausstattung im Museum Van Buuren I Foto: Michael De Bray

Ankleideraum der Villa Pelseneer mit Orginal Holzarbeiten I Foto: Explore Brussels

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Einzigartige Einblicke: Willkommen hinter Brüssels Architekturkulissen

Mit ihrer Formsprache im Art-Nouveau- und Art-Déco-Stil sind die Gebäude der belgischen Hauptstadt Brüssel stille Zeitzeugen der Stadtgeschichte. Über die ersten drei Märzwochenenden hinweg verleiht das BANAD Architekturfestival ihnen nun eine Stimme und nimmt seine Besucher mit auf eine Reise durch die geschichtlichen Hintergründe der Architektur-Highlights. Zu den zahlreichen Stationen der Führungen zählt unter anderem das Studio des Architekten Édouard Pelseneer in Uccle, das Deboodt-Haus in Saint-Gilles, das ehemalige ‘Établissements Blum’ im Herzen Brüssels, die Saint-Josse Bäder sowie das ‘La belle époque’ mit seinen außergewöhnlichen Mosaic Elementen. Wahre Raritäten wie die Beau-Site Villa in Forest, das SaintCyr Haus im Quartier des Squares, das Maison Govaerts in Saint-Josse und einige historische Treppenaufgänge in Privateigentum sind nur im Zuge des Festivals zu besichtigen und lassen die Herzen von Epochen-Liebhabern höherschlagen. In diesem Jahr liegt dabei zum ersten Mal ein besonderer Fokus auf dem architektonischen Charakter der Gemeinde Saint-Josse.

In Brüssel kommen Liebhaber schöner Architektur voll auf ihre Kosten I Foto: Sahar Mann, unsplash

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An jedem der drei Wochenenden sorgen begleitende Events für eine thematisch passende Untermalung und füllen die bezeichnenden Stilepochen mit Leben. Highlights stellen das eröffnende Jazz-Konzert im Résidence Palace, Fotografie-Workshops sowie eine Antiquitäten-Messe für Art-Nouveau- and Art-Déco-Objekte dar. Eine bunte Cabaret-Show markiert zu guter Letzt gebührend den Festivalabschluss.

Man kann sich sicher sein: Der Veranstalter Explore.Brussels mit seinen zahlreichen Verbandsmitgliedern und Partnern wird es auch dieses Jahr wieder schaffen, die spannende Architekturgeschichte der Hauptstadt lebensnah und auf besondere und stilsichere Art und Weise zu beleuchten.

Ausführliche Informationen zu den Programminhalten sind auf  www.banad.brussels einsehbar.
Die geführten Touren des BANAD Festivals werden jeweils an den Wochenenden vom 14.–15., 21.–22. und 28.–29. März 2020 stattfinden. An drei Standorten umfasst das Programm dieses Jahr zum ersten Mal auch deutschsprachige Touren. Buchungen können ab dem 4. Februar vorgenommen werden.

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