Wohnqualität hängt stark vom Sicherheitsgefühl ab I Foto: Julian Hochgesang, unsplash

Mehr als 90 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich in ihrer Nachbarschaft sicher

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Redaktion Autobahn

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Sich zuhause sicher zu fühlen – das dürfte für die Allermeisten der wohl wichtigste Faktor für die Wohnqualität sein. Seit jeher ist das Zuhause ein Ort des Rückzugs und des Wohlfühlens. Die gute Nachricht: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland fühlt sich in der eigenen Nachbarschaft sicher. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie im Auftrag von Vonovia, einem der führenden deutschen Wohnungsunternehmen.

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Besonders hoch ist das Sicherheitsgefühl der Menschen in Bayern und Baden-Württemberg. Wie die Erhebung ebenfalls zeigt, befürworten Frauen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen häufiger als Männer. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID bundesweit mehr als 1.000 Personen.

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Große Mehrheit fühlt sich sicher
Die Wohnung ist für die Menschen in Deutschland ein Ort der Sicherheit – und das unabhängig von Alter, Geschlecht und Wohnort. So gaben 92 Prozent der Befragten an, sich in der eigenen Nachbarschaft eher, beziehungsweise sehr sicher zu fühlen. Während Frauen die Sicherheit nur unwesentlich geringer einschätzen als Männer (91 % gegenüber 94 %), finden sich leichte Abweichungen zwischen den einzelnen Altersgruppen. Demnach fühlen sich vor allem die 30-59-Jährigen in ihrem Quartier geborgen (96 %), während unter den 14-29-Jährigen sowie in der Altersgruppe 60+ etwas mehr Menschen Bedenken hegen (89 % bzw. 88 %).

Leichte Abweichungen bei Wohnort
Auch scheint der Wohnort einen Einfluss auf das Sicherheitsgefühl zu haben. Besonders wohl fühlen sich die Menschen in Baden-Württemberg (96 %) und Bayern (98 %). In Hamburg (82 %), Berlin (79 %) und Sachsen (78 %) halten zwar deutlich weniger Befragte ihr Quartier für unbedenklich, jedoch immer noch mehr als drei Viertel. Überraschend: Gerade in kleineren Gemeinden – Ortschaften mit weniger als 5.000 Einwohnern – äußerten sich die Bürger häufiger besorgt (16 % „eher/sehr unsicher"). Mit der Stadtgröße hingegen nimmt auch das Sicherheitsgefühl zu.

Geschlechter sehen Maßnahmen unterschiedlich
Männer und Frauen bewerten ihre Wohnsituation übereinstimmend als sicher, jedoch sprechen sich letztere eher für Sicherheitsmaßnahmen am Eigenheim aus. Demnach befürworten es Frauen häufiger, die eigene Wohnung mit einbruchsicheren Fenstern und Türen (79 % gegenüber 70 %) auszustatten sowie das Grundstück mit einer hellen Beleuchtung (75 % gegenüber 61 %) und einem Bewegungsmelder (62 % gegenüber 52 %) zu versehen. Die Zustimmung zu solchen Maßnahmen variiert auch zwischen den Altersgruppen. Insbesondere jüngere Menschen stehen technischen Maßnahmen, wie einer Alarmanlage und Video-Überwachung des Grundstücks, durchaus offen gegenüber. Ältere sehen diese hingegen eher kritisch.

Studie zieht erfreuliches Fazit
Insgesamt kommt die Studie zu einem beruhigenden Ergebnis: Unabhängig von Alter, Geschlecht und Wohnort fühlt sich die überwältigende Mehrheit der Menschen in Deutschland sicher in der eigenen Nachbarschaft. Das Zuhause bleibt also auch weiterhin ein Ort des Rückzugs und Wohlfühlens.

 

Studie: "Wie sicher fühlen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft?" © Vonovia SE

 

 

 

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