So könnten Schulen auch bei uns aussehen: Die Grillska Highschool in Stockholm I Foto: BAUX

Generalüberholung für die Schule von Morgen: Drees & Sommer macht Bildungsimmobilien fit für die Zukunft

Miriam Beul
Miriam Beul

Chefredaktion Autobahn-Immomag, Gründerin + Inhaberin der Textschwester Immobilienkommunikation GbR

Textblock #1

Wenig wird im Spätsommer so heiß diskutiert wie das Thema Schule. Vor allem die vielschichtigen, häufig ungenutzten baulichen Potentiale deutscher Lehranstalten offenbaren großen Handlungsbedarf. Als strategischer Partner für öffentliche Bildungseinrichtungen legt das auf Bauvorhaben und Immobilien spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer offen: Auf kommunaler Ebene bietet der Bereich des strategischen Liegenschaftsmanagements zahlreiche Anknüpfungspunkte, um die vorherrschende Kritik in ernstzunehmende Chancen zu verwandeln.

Textblock #2

Weg von der Bausünde – hin zur attraktiven Bildungsimmobilie
Deutsche Bildungsimmobilien ecken an. Nicht nur bei Schülern, Eltern und Lehrern, sondern auch in der medialen Öffentlichkeit genießen sie einen äußerst schlechten Ruf. Schlagwörter wie Schulplatzmangel, Investitionsstau und fehlender Lehrernachwuchs beherrschen den Diskurs. Kritikpunkte, die Drees & Sommer zufolge, der marode Zustand der Gebäude noch weiter verstärken dürfte. Kurzum: Deutschen Schulbauten mangelt es am Attraktivitäts-Faktor. So sind es vor allem veraltete räumliche Gegebenheiten, die deutsche Lehranstalten nicht gerade zu Vorzeigeorten und schon gar nicht zu einem begehrten Arbeitsumfeld für junge Lehramtsanwärter machen.

Damit sich das ändert und um zukunftsfähig zu bleiben, sind innerhalb der deutschen Schullandschaft zahlreiche räumliche und organisatorische Anforderungen anzugehen. Es sind spezielle Herausforderungen, denen sich nur mit ganzheitlichen Baumaßnahmen professionell begegnen lässt, weiß Matthias Schulle, Schulbau-Experte und Partner bei Drees & Sommer: „Es gilt, deutschen Schulen durch strategische Neu- und Umbauten einen neuen Anstrich zu verpassen. Nur wer als Kommune umfassende Modernisierungsmaßnahmen angeht, setzt ein echtes Zeichen, dass die Kritik und Wünsche von Eltern, Schülern und Lehrern und denen, die es werden wollen, ernst genommen werden. Das Schulgebäude ist nicht nur eine bloße Hülle, damit es nicht auf die Pulte regnet, sondern Lehranstalten müssen als Immobilie widerspiegeln, was sie sein sollen: Orte der Zusammenkunft, Inspiration und vor allem der Zukunft.“ Wie das funktioniert, zeigen Projekte in Hamburg, bei München und in Köln.

Gymnasium Rahlstedt, Hamburg I Foto: IBUS Architekten GmbH, Berlin

Textblock #2

 

Schule geht auch digital – Gymnasium Grünwald in Bayern
Als eines der größten Mankos deutscher Schulen gilt die veraltete technische Raumausstattung und eine lückenhafte oder gänzlich fehlende digitale Infrastruktur. Wie es modernen Bildungsimmobilien gelingen kann, digitale Potentiale auszuschöpfen, zeigt das Gymnasium Grünwald bei München, das Drees & Sommer mit verschiedenen Leistungen begleitet hat. Eingebettet in ein pädagogisches Konzept, das sich auch in der Architektur des Schuldgebäudes wiederfindet, dominiert im Gymnasium Grünwald digitale Technik den Unterrichtsalltag: Zentrale Groß-Monitore, deckenbasierte Medienversorgungssysteme, interaktive Whiteboards und biodynamisches Licht schaffen die technologische Grundlage. Auf dieser Basis erwerben die Schüler eine tiefgreifende Medienkompetenz, die vom digitalen Klassenbuch über das Programmieren von Robotern bis hin zum Lernen mit Tablets reicht. Hier verantwortete Drees & Sommer die gesamte Projektorganisation. Außerdem entwickelten die Experten das Energiedesign und sorgten mit Simulationen für eine optimale Frischluft- und Tageslichtversorgung – und das mit Erfolg: Zuletzt als „MINT-freundliche digitale Schule“ ausgezeichnet, macht das Gymnasium Grünwald seine Schüler fit für eine digitale Zukunft.

 

Im Gymnasium Grünwald ergänzen sich Architektur und pädagogisches Konzept harmonisch

Fotos: Gymnasium Grünwald

SBH | Schulbau Hamburg – Ein Land macht sich für Schulen stark
Die Realisierung von Bauprojekten erfolgt für die Schulbau-Experten von Drees & Sommer stets in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen auf Landesebene. Wie die Zusammenarbeit zwischen Politik und Immobiliendienstleister hierbei funktionieren kann, zeigt die Hansestadt Hamburg: Sie geht in Sachen Schulentwicklung als klarer Vorreiter hervor. Bereits 2010 legte die Stadt Hamburg ihr Schulbauprogramm auf. Es wird seit 2012 strategisch entlang eines Rahmenplans Schulbau verfolgt. Mit einem Jahresbudget von 370 bis 390 Mio. Euro legt SBH | Schulbau Hamburg als Partner von mehr als 350 staatlichen Schulen den Fokus auf den Neubau, die Sanierung und die Bewirtschaftung der Hamburger Lehranstalten. „Gesundes Bauen“ im Zusammenhang mit gesunder Raumluft ist hierbei Pflicht und ein hoher Ausstattungsstandard keine Frage mehr. Viele Schulen können im laufenden Betrieb saniert werden, wodurch Unterbrechungen des laufenden Schulbetriebs minimal gehalten werden.
Es sind eben jene Bemühungen auf Landesebene, die sich gleich mehrfach positiv niederschlagen: Eine transparente Bedarfsentwicklung, klar definierte Qualitäten für den Aus- und Neubau sowie ein offizieller Schulentwicklungsplan führen die Liste an. Für Berater und Dienstleister wie Drees & Sommer zählen vor allem die offengelegten Ausschreibungen und Prozessabläufe von SBH | Schulbau Hamburg zu klaren Vorteilen. Sie ermöglichen es dem Immobiliendienstleister, Schulprojekte nachhaltig und am Nutzer ausgerichtet zu realisieren. Die Sanierung des Gymnasium Rahlstedt und der multifunktionale Ersatzneubau der Irena-Sendler-Schule in Wellingsbüttel markieren Projektbeispiele. Im Zentrum der Projektrealisierungen steht dabei stets eine Nutzerbedarfsanalyse und ein einheitlicher Ansatz, der politische und pädagogische Aspekte in die Projektplanung integriert.

Gymnasium Rahlstedt, Hamburg I Foto: IBUS Architekten GmbH, Berlin

Irena-Sendler-Schule, Hamburg I Foto: Drees & Sommer

 

Nordrhein-Westfalen mit Förderprogramm für gute und moderne Schulen Auch NRW investiert in die kommunale Schulinfrastruktur. Gemeinsam mit der NRW.BANK startete das Bundesland das vierjährige Förderprogramm Gute Schule 2020, das bis zum Jahr 2020 läuft. Dabei fließen zwei Milliarden Euro in die Sanierung, die Modernisierung und den Ausbau kommunaler Schulinfrastruktur. Die Schulbau-Experten von Drees & Sommer begleiten aktuell gleich mehrere Bildungsbauten in NRW, unter anderem mit Projektsteuerungsleistungen. Dazu zählt beispielsweise das Humboldt-Gymnasium in Köln; eines der acht Großprojekte in Köln, die alle noch in diesem Jahr fertiggestellt werden sollen. Besonderheiten sind hier die anspruchsvolle Fassade und der Kammermusiksaal. Er ist für Festlichkeiten ausgerichtet und wird hohen akustischen Anforderungen gerecht. Da der Erweiterungsbau über zweieinhalb Jahre im laufenden Schulbetrieb entstand, war eine komplexe innerstädtische Baulogistik gefordert. Pünktlich zum Schulstart nach den Sommerferien wurde der Neubau termingerecht fertiggestellt.

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