Den Preis für eine Immobilie setzen viele zu hoch und müssen am Ende auf Geld verzichten I Foto: iStock

Fehleinschätzung der Immobilienpreise

Monika Ewa Kijuk
Monika Ewa Kijuk

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Baujahr, Zustand, Lage – nur einige von vielen Faktoren, die den Wert einer Immobilie bestimmen. Im Auftrag von PlanetHome hat Statista herausgefunden, dass sich Verkäufer oft im Preis verschätzen. Rund 53 Prozent überschätzen den Immobilienwert, nur 14 Prozent liegen richtig. Vor dem Verkauf ist daher eine professionelle Immobilienbewertung ratsam, um finanzielle Verluste zu vermeiden.

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Wer sich dazu entscheidet, eine Immobilie zu verkaufen, steht vor der großen Frage: „Zu welcher Summe sollte ich meine Immobilie anbieten?“ Der Preis wird oft zu hoch, manchmal aber auch zu niedrig angesetzt. Um den Maklerkosten zu entgehen, vertrauen Eigentümer auf ihre eigene Ermittlung – und verschätzen sich. Statista hat im Auftrag von PlanetHome herausgestellt, dass die Fehleinschätzungen zwischen 20 bis 30 Prozent zum aktuellen Marktwert schwanken. Die emotionale Verbundenheit zum bisherigen Eigenheim gehört dabei zu den Aspekten, welche die Preisspanne steigen lassen.

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"Fälschlicherweise hat die Leistung eines Maklers leider den Ruf, teuer zu sein. Das stimmt jedoch nicht – eine vorläufige Einschätzung des Immobilienwertes ist oftmals sogar kostenlos."
- Ludwig Wiesbauer, Chief Sales Officer bei PlanetHome

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„Als Eigentümer möchte man einen möglichst hohen Kaufpreis erzielen. Viele setzen ihn jedoch zu hoch an und müssen am Ende auf Geld verzichten, das sie schon feste eingeplant haben, da sie den Betrag nach und nach weiter senken müssen“, sagt Ludwig Wiesbauer, Chief Sales Officer bei PlanetHome. „Ist das Angebot außerdem zu lange auf dem Markt, wird Misstrauen bei den Kaufinteressenten erweckt“, so Wiesbauer.

Der Wert einer Immobilie wird durch mehrere Faktoren bestimmt: Ob Villa, Einfamilien-, Reihenhaus, Wohnung oder Doppelhaushälfte sowie die Wohn-, Nutz- oder Grundstücksfläche, das Baujahr, die Bauweise und ob Alt- oder Neubau, geben in erster Linie die grobe Preiseinordnung vor. Hinzu kommen die Ausstattungsmerkmale, die Energieeffizienzklasse oder die Lage des Objekts.

Um einen reellen Wert am Immobilienmarkt anzubieten, sollte man einen Experten hinzuziehen. „Fälschlicherweise hat die Leistung eines Maklers leider den Ruf, teuer zu sein. Das stimmt jedoch nicht – eine vorläufige Einschätzung des Immobilienwertes ist oftmals sogar kostenlos. Die kompetente Beratung durch einen Makler kann zudem vor teuren Fehlern schützen, spart Zeit, unterstützt bei vielen Formalitäten und der Vermarktung,“ erklärt Wiesbauer.

 

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