Amos Engelhardt, Geschäftsführer bei der i Live Group GmbH I Foto: i Live

Community Manager für Bio-Eier und Fitnessräume – Im Interview mit Amos Engelhardt

Lisa Albersmeier
Lisa Albersmeier

Intro

Geradezu ikonisch wirkt die Architektur des Main Atriums, das das Wohnen der Zukunft dekliniert – nicht nur architektonisch. Das Main Atrium ist spitz zulaufend und bietet über sieben Stockwerke 205 Apartments für die Generation Y und Generation Global, Pendler, Studenten und alle, die eine komfortable Wohnsituation bevorzugen. Das konzeptionelle Alleinstellungsmerkmal ist neben der architektonischen Form der bei i Live großgeschriebene Service-Aspekt. Das Unternehmen versteht sich als Systemdienstleister und bietet ein Gesamtpaket von der Projektentwicklung über Bau und Verkauf sowie Verwaltung und Betrieb der Apartmentanlagen. Im Vordergrund steht das Unternehmens Credo "Wir geben Menschen Heimat" und dafür steht der Spirit im Main Atrium.

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Im Main Atrium arbeitet ein Community Manager. Was ist das genau? Ein moderner Hausmeister?

AE: Nein, ganz und gar nicht. Der Community Manager ist der persönliche Ansprechpartner für Mieter und Mieterinnen bei Sorgen oder Wünschen. Er kümmert sich um die Menschen im Haus. Gleichzeitig moderiert und organisiert er Sport- und Freizeitveranstaltungen oder unterstützt die Anwohner bei der Suche einer Übernachtungsmöglichkeit von Besuchern. Für Hausmeisterdienste gibt es den Faciltiy Manager, der im Haus ebenfalls vor Ort ist. Ergänzt wird dieser Service durch unsere eigene i Live App, über die die Bewohner untereinander kommunizieren können. Das Highlight des Objekts ist der eigene Hühnerstall mit Bio-Eiern, unsere App weiß Bescheid!

Was ist das Besondere an diesem Wohnobjekt?

AE: Das Main Atrium bietet seinen Anwohnern durch die Facility- und Community Manager, die beide vor Ort sind, maximalen Service. Die Mieter und Mieterinnen können sich voll auf ihr Studium, ihren Job und vor allem ihre restliche Freizeit konzentrieren und müssen keine wertvolle Zeit für lästige Versorgungsabrechnungen oder Reparaturarbeiten aufbringen. Außerdem ist das Main Atrium wunderbar gelegen. Mit Blick auf den Main und einer hervorragenden Anbindung an die Innenstadt von Frankfurt und Offenbach.

Was sind das für Services, die enthalten sind?

AE: Wir überzeugen mit einer breiten Palette an Angeboten. Zum einen bieten wir Räume und Flächen für diverse Veranstaltungen, Tanz, Yoga, Aktivitäten auf unserem Sportcourt, Kochen in unserer Eventküche oder zum gemeinschaftlichen Lernen an. Außerdem leben wir Kooperationen mit bekannten deutschen Marken, die den Alltag erleichtern. So bieten wir den Persil-Wäscheservice an oder den Lebensmittel-Service von Hello Fresh, der die bestellten Waren bis ins Apartment liefert. Eier machen unsere Biohühner dann schon selber. Unsere Bewohner sind begeistert ein frisches Ei von unseren eigenen Hühnern über unsere App bestellen zu können.

Zitat mit Autobahn-Logo

"Wir haben jedoch erkannt, dass wir als Projektentwickler und Bauträger auch ökologisch und ökonomisch noch mehr Verantwortung übernehmen müssen, und werden dies zukünftig in all unseren Unternehmensbereichen aktiv angehen."
- Amos Engelhardt, Geschäftsführer der i Live Group GmbH

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Was ist in dem Rundum-Sorglos-Paket enthalten?

AE: Die pauschalen Nebenkosten variieren je nach Größe der Apartments und decken alle Verbrauchskosten, wie Wasser, Warmwasser, Heizung, Strom, Facility-, Community Manager, Winterdienst, Reinigung der Gemeinschaftsflächen, Internet und Kabelanschluss, etc. ab. Bei uns gibt es keine lästige Verbrauchsabrechnung, auf die ich als Mieter unter Umständen monatelang warten muss und kein Warten auf Monate nach Auszug zurückgezahlte Kautionen. In unseren Service- und Community-Pauschalen sind diverse Serviceleistungen enthalten wie Community-Events, inklusive Catering, Nutzung des Fitnessstudios, Paketannahmeservice, Leihartikel, wie die Playstation oder Sport und Freizeitgeräte. Für andere Annehmlichkeiten, wie z.B. Personal Trainer, Yogastunden oder durch Kooperation mit ortsansässigen Partnern fallen geringe Gebühren als Aufwandsentschädigung an.

Sie sind einer der digitalen Innovations-Projektentwickler. Wie setzen Sie das um?

AE: Unsere Services und die komplette Wohngemeinschaft lassen sich über unsere i Live App steuern und verwalten, das ist unser zentrales Tool. Hier können sowohl Schäden gemeldet werden als auch Treffen unter den Anwohnern im Chat verabredet werden. Hinzu kommt, dass wir unter unseren mittlerweile mehr als 3.500 Mietern Umfragen durchführen zu ihren Wünschen und Bedürfnissen im Wohn- und Arbeitsalltag, aber auch wie wir uns noch verbessern können. Die Resonanz ist riesig. Mit einer Rücklaufquote von gut 52% können wir direkt unsere Konzepte korrigieren und neu ausrichten. Unser Ziel ist es Menschen ein Zuhause zu geben, dass ihren Wünschen entspricht – mit unseren selbst erhobenen Fakten, die mehr up to date nicht sein können. Wir sind die einzigen derzeit, die so präzise ermitteln und umsetzen.

Ihr nächster Coup?

AE: Erst kürzlich haben wir unser 18. Objekt in Nürnberg eröffnet und in diesem Jahr stehen noch zwei weitere Eröffnungen in Schwäbisch Hall und Heilbronn an. Elf weitere Objekte sind aktuell in der Planung bzw. befinden sich schon im Bau. Wir möchten dem Wohnungsmangel in Deutschland aktiv entgegenwirken. Zukünftige Projekte richten sich nicht mehr nur an Studierende oder Young Professionals. Unter anderem entwickeln wir gerade an einem Konzept für die sogenannten Empty Nester, also Menschen, deren Kinder das Haus verlassen haben und sich wieder nach einem Leben in der Stadt sehnen mit Kunst, Kultur und kurzen Wegen. Auch hier werden wir Maßstäbe setzen.

Welche Rolle spielt bei i Live das Thema Nachhaltigkeit?

 Zwar unterstützen wir durch unseren Förderverein i Live Help Alliance bereits die Hafenschule Padre Dr. Francisco da Motta, die 1897 in Rio de Janeiro gegründet wurde, und etwa 1100 Schülern im Alter zwischen vier und 19 Jahren eine gute Bildung ermöglicht. Wir haben jedoch erkannt, dass wir als Projektentwickler und Bauträger auch ökologisch und ökonomisch noch mehr Verantwortung übernehmen müssen, und werden dies zukünftig in all unseren Unternehmensbereichen aktiv angehen. Gerade mit unserem sehr persönlichen Bezug zu Brasilien, sehen wir uns in der Verpflichtung.

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