Mercher, Keiichi Matsuda I Foto: Keiichi Matsuda

Das neue Update kommt: die digitale dusseldorf

Stefanie Walker-Behrens
Stefanie Walker-Behrens

Textblock #1

< die digitale dusseldorf >, zum Thema "digital overload", das Festival für digitale Kunst, Musik und Gegenwartskritik ist eine wegweisende kulturelle Veranstaltung mit einzigartigem Format und Inhalt vom 1. bis 17.11. in Düsseldorf. Zwei Wochen lang stehen in subkulturellen Clubs und etablierten Kulturräumen die fruchtbaren Beziehungen zwischen Kreativität und digitaler Technologie im Mittelpunkt. Auf spielerische Weise werden dabei Kunst und Musik, Experiment und Gegenwartskritik, Avantgarde und Pop verbunden.

Predictive Art Bot, Nicholas Maigret I Foto: Nicholas Maigret

Textblock #2

Ein Highlight ist die Post-Techno-Party am 9.11. mit dem Urvater des Techno Juan Atkins, dem jungen Düsseldorfer Musiker WATT! im Zakk und eindrucksvollen Visuals des Düsseldorfer Künstlers Lukas Grey. Superspannend aber auch die Ausstellung im Weltkunstzimmer mit den Arbeiten von über 25 Medienkünstler*innen aus aller Welt. Zum guten Schluss erwartet die Besucher*innen am 16.11. eine „digital open night“, in der an 13 Orten der Stadt mit Konzerten, Performances und Ausstellungen die Auseinandersetzung mit der digitalen Kultur präsentiert wird - ein Shuttle-Bus verbindet die Lokalitäten.

Systaime my desk love you, Michaël Borras | Foto: Michaël Borras

Textblock #2

 

Große Medienkunstausstellung im Weltkunstzimmer 1. - 17.11.19

Eröffnet wird das Festival mit der Ausstellung „digital overload“ im Weltkunstzimmer am 1. November. Mit über 25 künstlerischen Arbeiten aus aller Welt nähert sie sich dem diesjährigen Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln: bejahend, distanziert, beunruhigt, belustigt, zynisch. Genutzt werden unterschiedliche ästhetische und technische Mittel: Fotografie, Video, Performance, 3D-Animation, Virtual Reality, Augmented Reality, Bücher, Prints, Hörspiel, Installationen, Laptops. Nicht alles davon ist also „digital art“, einiges ist an ältere Medien gebunden, bezieht sich aber explizit und direkt auf das Phänomen „digital overload“. Gemeint ist damit, dass uns im digitalen Schlaraffenland Informationen in scheinbar unbegrenzter Hülle und Fülle zur Verfügung stehen. Dies führt allerdings vielerorts zu offensichtlichen Überforderungen – in der Psyche, in der Politik, in der Umwelt.
Am Eröffnungsabend (1.11.) finden in den Ausstellungsräumen zwischen 19:45 und 22:00 vier Performances statt, im Anschluss daran Party mit DJs. Die Ausstellung ist an den Wochenenden samstags und sonntags zwischen 12:00 und 18:00 geöffnet, in der „digital open night“ zwischen 16:00 und 22:00.

Algorithm Jamplifying, Yunying Huang | Foto: Yunying Huang

Juan Atkins | Foto: Maggie Staggat

Textblock #2

In den folgenden zwei Wochen verwandelt die digitale die Stadt in ein Labor für die schönen, abgedrehten und zum Teil erstaunlichen Erfahrungen, die man in der digitalen Kultur machen kann.

Weitere Informationen zu < die digitale dusseldorf > gibt es auf
www.die-digitale.net oder auf
Facebook www.facebook.com/diedigitaledusseldorf/

 

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