Für viele ein Traumprojekt: Der eigene Pool! | Foto: Guillherme Schneider, unsplash

Nichts ist so cool wie der eigene Pool

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Viele Hausbesitzer träumen von einem eigenen Pool im Garten. Viele Varianten lassen sich zu vergleichsweise erschwinglichen Kosten realisieren. Es empfiehlt sich allerdings, mit Fachfirmen zusammenzuarbeiten, um teure Fehler zu vermeiden.

Mal eben vor der Arbeit ein paar Bahnen ziehen oder am Wochenende mit der Familie das schöne Wetter im eigenen Garten genießen: Mit einem Pool erfüllen sich Hausbesitzer oft einen lange gehegten Traum. Denn schließlich gibt es keinen schöneren Ort für eine Erfrischung als einen Pool, wenn die Temperaturen die 30-Grad-Marke knacken und eine Hitzewelle die andere ablöst – erst recht, wenn er im eigenen Garten direkt vor der Haustür liegt.

Bei der Planung eines modernen Pools dominiert heutzutage vor allem ein puristisches Design. Weil das Umweltbewusstsein gestiegen ist, sind zudem energiesparende und ressourcenschonende Lösungen gefragt. Schwimmbadanlagen würden daher meist puristisch gestaltet, sagt Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness. Das komme auch der Bauzeit zugute: „Wenn ein Fertigbecken bereits ab Werk mit Einbauteilen bestückt und die Verrohrung schon vorhanden ist, bleibt die Baustellenzeit gering und der Kunde kann schon bald losschwimmen“, so Rogg.

Zitat mit Autobahn-Logo

"Wenn ein Fertigbecken bereits ab Werk mit Einbauteilen bestückt und die Verrohrung schon vorhanden ist, bleibt die Baustellenzeit gering und der Kunde kann schon bald losschwimmen“
- Dietmar Rogg, Präsident des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness

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Einfache, kleine Fertigbecken gibt es bereits ab 1.000 Euro. Für die eleganten und langlebigen Edelstahlbecken muss man aber mit Kosten von mindestens 30.000 Euro rechnen – und nach oben hin gibt es kaum eine Grenze. Teuer sind nicht nur die Materialien für den Pool selbst, sondern auch die für den Bau notwendigen Maschinen und Bagger sowie natürlich die Arbeitszeit für die Installation. Auch die Baugenehmigung kann durchaus einiges kosten, sofern sie nötig ist. Beim örtlichen Bauamt erfährt man, ob diese gebraucht wird. Bedenken sollte man auch die laufenden Kosten für einen Pool, die für die regelmäßige Wartung, Reinigung und diverse chemische Mittel und Zusätze anfallen.

Der einfache, runde Stahlwandpool ist das klassische Schwimmbecken für Selbstbauer und die günstigste Pool-Variante. Ordentliche Modelle sind bereits ab etwa 1.000 Euro im Baumarkt erhältlich, sie können ohne Versenkung im Boden auf einer ebenen Fläche aufgestellt werden. Mit 5.000 Euro etwas teurer sind sogenannte GFK-Pools. Dabei handelt es sich um robuste Fertigbecken aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die in eine Ausschachtung im Garten eingesetzt werden. Anschlüsse und Pumpen werden bereits vormontiert. Kauf, Lieferung und Installation kann innerhalb von zwei Wochen mithilfe von Fachfirmen durchgeführt werden.

Für Naturliebhaber eignen sich selbstreinigende Naturbecken oder Schwimmteiche. Wer sich ein solches Natur-Schwimmbecken wünscht, braucht allerdings zum einen viel Platz im Garten und zum anderen das nötige Kleingeld: Mindestens 10.000 Euro sollte man dafür in einplanen. Und so einen Naturpool sollten nur absolute Profis anlegen, denn es kommt auf die exakte Dimensionierung und die richtige Bepflanzung an, damit die biologisch-natürliche Reinigung auch wirklich funktioniert. Experten können einen solchen Naturpool innerhalb eines Monats inklusive Bepflanzung anlegen.

Ob überdacht... | Foto: Bernard Hermant, unsplash

...oder im Freien! | Foto: Gregory Beaty, pixabay

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Die eleganteste und langlebigste, aber auch mit Abstand kostspieligste Variante des eigenen Pools im Garten ist das Edelstahlbecken. Es ist leichter zu reinigen und sieht schicker aus als ein GFK-Pool, kostet aber auch um die 30.000 Euro. Für welche Pool-Variante man sich auch entscheidet: Es lohnt sich grundsätzlich mit Experten zusammen zu arbeiten. Fachkenntnisse sind vor allem bei der Technik und Isolierung notwendig – wer an dieser Stelle spart, kann später böse Überraschungen erleben. Und Fehler nachträglich korrigieren zu müssen, wird mitunter sehr teuer. Viele Schwimmbadbau-Firmen bieten außerdem kompetenten Service und regelmäßige Wartung das ganze Jahr über.

Neben dem Aussehen des Pools kommt es ebenso auf die einfache Bedienung an. Mit intelligenten Steuerungen lassen sich Komponenten der Schwimmbadtechnik wie Pumpe, Wasserattraktionen und Abdeckung aufeinander abstimmen und bedienen. Die Abdeckung ist dabei vor allem in Sachen Sicherheit ein sehr wichtiges Element – gerade wenn der Garten auch von kleinen Kindern genutzt wird. „Bevor es zu Unfällen kommt, sollte man den Schwimmbereich mit einer Poolüberdachung schützen, die abschließbar sein sollte“, empfiehlt Martin Blömer von der Ratgeberzentrale.

Daneben sorgt eine professionelle Abdeckung für einen sinkenden Pflegeaufwand, denn schließlich wehen dann nicht permanent Blätter, Blütenstaub und andere Verunreinigungen ins Wasser. Außerdem verhindert das Dach, dass das Wasser über Nacht zu stark auskühlt – das spart nachhaltig Energie, die beispielsweise eine Wärmepumpe zum Temperieren des Pools verbraucht.

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