Prinsengracht in Amsterdam I Foto: Lisa Albersmeier

Textschwester-Sommer-Special: Mobil in… AMSTERDAM

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Lisa Albersmeier

Textblock #1

Konzept einer abgasfreien Stadt

Von Düsseldorf ist Amsterdam nur einen Katzensprung entfernt. In zwei Stunden ist man mit dem Auto dort. Dank der vielen P+R Stationen um die Innenstadt, ist es günstig und stressfrei in den Stadtkern zu gelangen. Für gerade einmal einen Euro lässt sich dort 24h das Auto parken und für weitere 6,50 € mit der U-Bahn in die Stadt hin- und zurückfahren.

Zitat mit Autobahn-Logo

"Viele Boote sind mittlerweile mit einem Elektromotor ausgestattet, was ebenso zu einem umweltfreundlichen Klima in der Stadt beiträgt."

Textblock #2

Die Anreise mit einem E-Auto gestaltet sich in den Niederlanden ohne Probleme, denn dort gibt es bereits über 33.000 elektrische Ladestationen, wovon sich 1.300 allein in der Stadt befinden. Im Vergleich zählte Deutschland im Jahr 2018 gerade einmal 15.000 Stationen und die Stadt Düsseldorf nur 190.

Nach 20-minütiger Fahrzeit mit der U-Bahn von der P+R Station ist man in Amsterdam Centraal angekommen. Läuft man von dort in den Stadtkern zu den Grachten, bekommt man die knapp 900.000 Einwohner der Stadt und die jährlich über sieben Millionen Touristen, die die Stadt besuchen, mit voller Wucht zu spüren. Die vielen Wasserkanäle und die dichte Bebauung der Stadt machen einen regen Autoverkehr schlicht unmöglich. Da das Linienverkehrsnetz im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten recht spärlich ausgebaut ist, sind die Menschen in Amsterdam gezwungen sich mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auch mal per Boot auf den Grachten fortzubewegen. Fast 60 Prozent der Bewohner Amsterdams sind täglich mit dem Fahrrad unterwegs. Eine enorm hohe Zahl, wenn man sie mit dem prozentualen Anteil in Düsseldorf vergleicht – hier sind es gerade einmal 14 Prozent. Viele Boote sind mittlerweile mit einem Elektromotor ausgestattet, was ebenso zu einem umweltfreundlichen Klima in der Stadt beiträgt. Diese werden auch gerne von den Touristen als alternatives Fortbewegungsmittel in Anspruch genommen, da man die Elektroboote selbst ohne Führerschein ganz einfach ausleihen kann und es ein großartiges Erlebnis darstellt vom Wasser aus, eine Stadt entdecken zu können.

 

Amsterdam I Foto: Lisa Albersmeier

Textblock #2

Warum also nicht auch unsere deutschen Großstädte dichter bebauen und gleichzeitig mehr Grünflächen und Parkanlagen schaffen, so dass unser gewohnter Straßenverkehr in den Innenstädten automatisch verdrängt wird? Die vielen gut organisierten P+R Stationen um den Stadtkern von Amsterdam tragen natürlich auch zur Verkehrsentlastung bei und sind ein Vorbild für viele Städte. Nicht umsonst wurde Amsterdam 2016 für sein Mobilitätskonzept zur Innovationshauptstadt Europas gewählt.

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