Hier steckt Dynamik drin: Der WeWork Standort Berlin | Foto: WeWork

Eine Arbeitsphilosophie verändert die Wirtschaft – WeWork veröffentlicht Global Impact Report

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Elena Bock

Intro

Flexibel, international, vernetzt und dabei fast schon heimelig – der moderne Arbeitsplatz verändert sich mit den Ansprüchen seiner Besitzer.  Lang konzentrierten sich die Auslegungen rund um das Trendthema Coworking auf die veränderten Ansprüche einer neuen Arbeitnehmergeneration. Dass die neue Arbeitsphilosophie jedoch nicht nur in den Köpfen der Mitarbeiter für Umschwung sorgt, sondern sich in großem Radius auch in wirtschaftlichen Entwicklungen niederschlägt, zeigt nun die Coworking-Plattform WeWork in ihrem „Global Impact Report“, der in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen HR&A Advisors erstellt wurde.

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Vorbei sind die Zeiten grauer Großraumbüros und isolierter, statischer Arbeitsinseln. Nachgefragt werden heute die Arbeitslösungen kollaborativ-kreativer Co-Working Spaces, die sich zunehmend zu Ideenschmieden und wirtschaftlichen Nährböden entwickeln. Ende letzten Jahres gab es knapp 19.000 Coworking Spaces weltweit in denen rund 1,7 Millionen Menschen die Vorzüge dieser neuen Arbeitweise in Anspruch nahmen. Allein das Coworking-Netzwert WeWork besitzt internationale Standorte in 23 Ländern und 62 Städten. Das Phänomen der kollaborativen Arbeitsstätte ist somit längst zu einer gewachsenen Marktmacht geworden, die es vermag, alteingesessene Wirtschaftsstrukturen mit ihrem jugendlichen Elan aufzurütteln. Wie bezeichnend dieser Einfluss tatsächlich ist, gibt nun der Global Impact Report zur weltweiten “WeWork Economy” preis. Ein Kernergebnis: Das WeWork-Netzwerk generiert ein BIP von ca. 122,3 Milliarden Dollar – mehr als das der vier Länder Lettland, Kroatien, Zypern und Malta zusammengerechnet!

Arbeiten unter Palmwedeln im WeWork Standort München | Foto: WeWork, Oskar von Miller

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Der Global Impact Report dokumentiert: Auch in Deutschland mischt die 16.000 Mitglieder starke WeWork-Community bereits kräftig in der nationalen Wirtschaft mit. In den drei deutschen Großstädten Berlin, München und Frankfurt sorgte das Netzwerk dem Bericht zufolge für die direkte und indirekte Unterstützung von 11.000 Arbeitsstellen. Dies schlägt sich deutlich in einem positiven Einfluss auf die lokale Wirtschaft der 12 WeWork-Standorte nieder: Im Jahr 2018 erreichte das durch direkte, indirekte und induzierte Arbeitsplätze erwirtschaftete lokale Bruttoinlandsprodukt in Berlin so eine Höhe von 515,4 Millionen EUR. Auch in Hamburg umfasst es eine Summe von 223,4 Millionen EUR, in München ist im Report von 126,4 Millionen EUR die Rede. Nicht nur auf der wirtschaftlichen Marko-Ebene, sondern auch unternehmensspezifisch trägt die Nutzung von kollaborativen Arbeitsflächen scheinbar  Früchte: 42% der Berliner WeWork-Mitglieder geben an, dass die Mitgliedschaft in dem gemeinschaftlichen Büro ihr Unternehmenswachstum beschleunigt hat. In Hamburg unterstützen 36% diese Aussage, in Frankfurt und München etwas verhaltenere 30%.

WeWork im Hanseforum Hamburg | Foto: WeWork

Man ist sich einig: Hier herrscht eine Arbeitsatmosphäre zum Wohlfühlen | Foto: WeWork

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Spricht man von Coworking so ist auch das Stichwort Gründerkultur meist nicht weit. Es handelt sich um die zwei dynamischsten Strömungen der modernen Arbeitswelt, die zudem als beinahe untrennbar miteinander verwoben scheinen. Diesen Zusammenhang belegt nun auch die WeWork Studie: Bei 24% der Hamburger Mitglieder handelt es sich um erstmalige Gründer. In Sachen Start-Up sind Berlin und Frankfurt der Hansestadt jedoch eng auf den Fersen - hier wagen jeweils 21% der Coworking-Anhänger den ersten Schritt ins Unternehmertum auf geteilten Büroflächen. Diese Zahlen mögen jedoch kaum verwundern, denn Kreativität und Ideenreichtum prägten die Coworking-Philosophie schließlich von Anfang an. Daran scheint sich dem Global Impact Report zu Folge auch heutzutage nichts geändert zu haben.  Mit einem globalen Durchschnitt von 76% dominiert in den kollaborativen Spaces von WeWork klar die Innovationswirtschaft.

 

Zitat mit Autobahn-Logo

 „Die Berliner Innovationskraft lebt vom Austausch – im Inkubator wie im Kiez."
- Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner

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"Zentrale Arbeitsflächen, die Flexibilität und den Austausch zwischen Unternehmern und Unternehmen fördern, sind für die Berliner Wirtschaft deshalb von wesentlicher Bedeutung. Die WeWork-Studie ist ein weiterer Beleg der großen und wachsenden Dynamik am Wirtschaftsstandort Berlin. Sie zeigt, dass unternehmens- und branchenübergreifendes Zusammenarbeiten und zusammen arbeiten in Berlin funktioniert.“ Fasst Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner, abschließend die Bedeutung des GIR für den Wirtschaftsstandort Berlin zusammen.

Es ist wohl die nicht zu verleugnende Dynamik, die fernab festgefahrener Strukturen die Atmosphäre auf den kollaborativen Büroflächen bestimmt. Ein beinahe ansteckender Mut zu Veränderungen und neuen Ideen macht Coworking Spaces zum Hotspot für Unternehmer – mit deutlichen Auswirkungen auf die lokale, nationale und internationale Wirtschaft.

 

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