Der 1962 von Ero Saarinen gebaute TWA Terminal wird ein Hotel. I Foto ©Max Touhey

Übernachten wie Don Draper – 60s Feeling im TWA-Terminal

Nicola Knuewer
Nicola Knuewer

Expertin für Immobilienmarketing, Kommunikation und Werbung. Geschäftsführende Gesellschafterin von Niehaus Knüwer and friends.

Textblock #1

16 Jahre lang war der TWA-Terminal am JFK-Flughafen in New York geschlossen. Nun erstrahlt das im Jahr 1962 von Eero Saarinen errichtete Gebäude nach einem umfangreichen Refurbishment in neuem Glanz. Im Mai eröffnet der Terminal als TWA Hotel  im original 60s Look.

Hier können die Gäste sich wie in einer Filmkulisse aus „Catch Me If You Can“ fühlen. In der Komödie verkörpert  Leonardo die Caprio einen Hochstapler, der sich als Pan Am Pilot ausgibt. Immer umgeben von adretten Stewardessen mit denen er um die Welt jettet weckt er im Zuschauer die nostalgische Sehnsucht nach komfortablen Flugreisen. Und tatsächlich wurden Teile des Films hier in der original Retro-Kulisse gedreht.

Zitat mit Autobahn-Logo

Die Restaurierung des TWA-Hotels ist für unser gesamtes Team eine echte Herzensangelegenheit. Wir zählen die Tage, bis das denkmalgeschützte Gebäude, das seit 2001 leer steht wieder mit Leben gefüllt wird.“ Tyler Morse CEO von MCR Morse Development

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Im TWA-Hotel geht die Retrogenauigkeit bis hin zu den Cocktailstäbchen, die zukünftig den Royal Ambassador Cocktail zieren werden. Die im Herzen des Hotels gelegene „The Sunken Lounge“ wird derzeit von MCR/MORSE Development - dem sechstgrößten Hotelbesitzer und Betreiber der USA - in aufwändiger Restauration in den Originalzustand des Eero Saarinen Entwurf versetzt. Mit authentischen Penny-Fliesen und Teppichen im original Chilli Pepper Red. Ab Mai können Gäste dann hier in einzigartigem Ambiente anstoßen. Die raumhohen Fenster geben den Blick auf "Connie" frei, eine Lockheed Constellation von 1958 die das Hotel auf dem Rollfeld geparkt hat.

Sicher wird auch das Restaurant von sich reden machen. Der Michelinsterne gekrönte Koch und Ausnahmegastronom Jean-Georges Vongerichten  will hier das original „Paris Café and Lisbon Lounge“ auferstehen lassen. Designed wurde es ursprünglich 1962 von Raymond Loewy, dem Kopf hinter der Coca-Cola Kontur-Flasche, dem 1959er TWA Twin Globes- oder dem Shell Logo.

Das TWA Hotel verfügt über 512 Gästezimmer, Rund 5.000 qm Veranstaltungsfläche für bis zu 1.600 Personen, ein 1.000 qm großes Fitnesscenter, einen Dachpool und eine Aussichtsplattform sowie ein Museum, das sich TWA und der modernen Midcentury Designbewegung beschäftigt. Buchen kann man ab sofort.

Auf der oberen Ebene wird das Paris Café wieder öffnen I Foto ©Max Touhey

In der Sunken Lounge werden ab Mai Cocktails serviert I Foto: ©Max Touhey

Detailliebe zeigt sich bis zum Cocktailstäbchen

Der Flight Center Ballroom. Eine von insgesamt 45 Eventlocations

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