Die Ice-Suite des Designers Javier Opazo ist Teil des ICEHOTEL 365 | Foto: Lars Lindh

Iglu Deluxe: Die neuen Suiten im ICEHOTEL Jukkasjärvi

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Elena Bock

Textblock #1

Hotelzimmer und Eiskunstwerk in Einem! Am 14. Dezember wurden zum 29. Mal die Design-Suiten des ICEHOTELS in Jukkasjärvi in Schweden enthüllt. Der Fantasie der Künstler und Designer war bei der Gestaltung der Eiskunstwerke keine Grenzen gesetzt. So warten auf die Hotelgästen in diesem Jahr fantastische Unterwasserwelten,  Fabelwesen und Schlaraffenländer. Nach einem klassischen Hotelzimmer kann man sich im ICEHOTEL lange umgucken.

Über eine Strecke von 520 Kilometern strömt der Torne älv mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit durch die Landschaften Lapplands. Er ist der letzte freifließende Lachsfluss Europas. Gleichzeitig markiert er die Staatsgrenze zwischen Finnland und Schweden. Im Winter erstarrt der Strom schließlich zu beeindruckenden Eismassen – und bietet somit massenhaft „Snice“, jener Mischung aus Schnee und Eis, die Jahr für Jahr die das ICEHOTEL im schwedischen Jukkasjärvi entstehen lässt.

"Living with Angels" von Designer Benny Ekmann | Foto: Asaf Kliger

"Dancers in the Dark" von Tjåsa Gusfors und Patrick Dallard | Foto: Asaf Kliger

Textblock #2

Sobald sich die erste zaghafte Schneedecke über Jukkasjärvi legt strömen sie herbei: Künstler, Designer und Kreative zieht es nach Schweden, um dem Icehotel sein jährliches Gewand zu verleihen. Aus dem Nichts entstehen neue und besondere Kreationen - ein Zusammenspiel aus Schnee, Eis und Licht. 2018 waren so 34 Künstler aus 13 Ländern über zwölf Wochen an der Entstehung der Räume beteiligt. Hierbei handelt es sich um eine exklusive Auswahl aus den über hundert Bewerbungen, die aus allen Ecken der Welt ihren Weg nach Schweden finden.

Das ICEHOTEL Sweden kombiniert als das erste seiner Art Hotelbetrieb und Ausstellungsort. Seit 1990 bietet sich dem Hotelbesucher von Dezember bis April eine außergewöhnliche Location in der jegliche Einrichtungselemente ausschließlich aus Eis geformt sind. Eine konstante Innentemperatur von arktischen -5 Grad hindert hierbei das Eis am Schmelzen, Rentierfelle  sorgen dennoch für Behaglichkeit und Flair. In einer angegliederten Eiskirche kann sogar geheiratet werden. Nicht umsonst als zählt das TIME Magazine das schwedische ICEHOTEL zu den „2018 World’s Greatest Places“.

Der Reiz des Temporären, das ungewöhnliche Material und die besondere Atmosphäre ist für Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen Grund genug, die lange Reise anzutreten. Denn ihre Werke sind lediglich eine Investition für den Augenblick: Mit den wärmenden Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings verschwinden die arktischen Kunstwerke und mit ihnen unzählige Wochen der Planung und harten Arbeit wieder dorthin, wo sie ihren Ursprung gefunden haben: In die Fluten des wilden Torne.

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