Wie geht es weiter in den Innenstädten? | Foto: ©babaroga/Fotolia.com

Bundeskongress Offline Strategien für die Innenstadt der Zukunft

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Redaktion Autobahn

Das Internet setzt den Innenstädten zu. Weniger Laufkundschaft, geringere Umsätze, Immobilienleerstand: In vielen Fußgängerzonen spürt man die Folgen des boomenden Onlinehandels. Schätzungsweise rund ein Viertel der Einzelhandelsumsätze mit typischen Innenstadtsortimenten wie Büchern, Unterhaltungselektronik und Bekleidung wird mittlerweile im Netz erwirtschaftet. Und die Onlineportale preschen weiter vor, mit immer schnelleren Lieferzeiten und innovativem Kundenservice. Verlierer sind die Städte und Gemeinden.

Wie können sich Innenstädte in Zeiten des Online-Shoppings behaupten? Wie sieht die Innenstadt der Zukunft aus? Bei dem 2018 erstmals stattfindenden Kongress „Offline-Strategien für die Innenstadt der Zukunft“ werden erfolgreiche Beispiele aus ganz Deutschland vorgestellt. Der eintägige Kongress richtet sich an Entscheider aus Politik & Verwaltung, Stadtplaner & Wirtschaftsförderer, Immobilienprofis & Finanzierer, Einzelhändler & Gastronomen, Citymanager & Stadtmarketingverantwortliche, Freizeitwirtschaftler & Kulturschaffende, Gesundheits- & Wohnungswirtschaft, Gewerkschafter & Kirchenvertreter und andere Innenstadtakteure. Der Kongress bietet ihnen eine neuartige, interdisziplinäre Vernetzungsplattform. Denn die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabenstellung, die der Einzelhandel alleine nicht schultern kann. Vielmehr gilt es die unterschiedlichsten Akteure, die unsere Innenstädte ausmachen, von Kirche bis Gewerkschaft, zum gemeinsamen Handeln zu bewegen.

Die Zukunft der Innenstädte gestalten

Im Herzen des Ruhrgebiets treffen am 10. April 2018 auf dem Event die unterschiedlichsten Akteure aus Groß-, Mittel- und Kleinstädten zusammen, um die Chancen urbanen Prosperierens im Digitalzeitalter engagiert zu diskutieren. Initiatoren dieses Kongresses mit gemeinnützigem Charakter sind Ralf Beckmann und Edgar Neufeld. Zusätzlich liegt er unter der Schirmherrschaft des Deutschen Seminars für Städtebau und Wirtschaft (DSSW). Weitere Partner sind beispielsweise der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die Landmarken AG sowie die Stadt Bochum.

Jascha Habeck, der aus dem WDR2 Mittagsmagazin bekannt ist, übernimmt die Moderation der verschiedenen Keynotes und Vorträge. In zahlreichen Foren und Impulsen werden unterschiedliche Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert. Dabei zeigen die Speaker auch anhand von Best-Practice-Beispielen den Spielraum für alle Gemeindetypen von Groß- bis Kleinstadt. Den krönenden Abschluss bildet das abendliche Urbanitätsfestival, das die Zukunft der Innenstadt direkt erlebbar machen und die Akteure weiter zusammenbringen soll.

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